|
|  | DAS STADTGESPRäCH
 |
Bürgermeisterin will die gute Arbeit für die Stadt fortsetzen
Haller SPD nominierte einstimmig Anne Rodenbrock-Wesselmann für die Wiederwahl
Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann will weiterhin gute Arbeit für die Stadt Halle leisten. Für diese Absicht hat sie eine wichtige Hürde genommen: Die Haller SPD nominierte sie einstimmig für eine Wiederwahl. In einer Versammlung im Landhotel Jäckel war die Freude bei der Bürgermeisterin und bei den Haller Sozialdemokraten groß, als Ortsvereinsvorsitzende Ulrike Sommer das Abstimmungsergebnis bekannt gab: keine Gegenstimme, keine Enthaltung. Mit diesem Vertrauensbeweis geht die 56-jährige Anne Rodenbrock-Wesselmann in die Wahl am 7. Juni. Fast auf den Tag genau sieben Jahre zuvor, am 9. Juni 2002, ist sie zum ersten Mal in dieses verantwortungsvolle Amt von der Bevölkerung gewählt worden. Sie sei „mit Leib und Seele, Haut und Haaren“ eine Bürgermeisterin für alle in Halle, sagte Rodenbrock-Wesselmann bei Jäckel. Mit ihrem Leitspruch „Wer führen will, muss Brücke sein“ habe sie bisher viel erreicht. Sie empfinde sich als „Motor für Entwicklung“ und könne sich auf eine „starke Rathausmannschaft“ verlassen. Als „offenes Rathaus“ seien sie und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung für die Menschen da. Eine beachtliche Bilanz ihrer bisherigen Arbeit trug die Bürgermeisterin den SPD-Mitgliedern vor. Dazu gehört eine solide Finanzsituation und die Wirtschaftsförderung unter dem Motto „Halle handelt“. Die Autobahn A 33 soll die Stadt vom starken Autoverkehr entlasten und die Bundesstraße 68 nach dem Wunsch der Bürgermeisterin zu einer Gemeindestraße herabgestuft werden. An vielen Beispielen zeigte Anne Rodenbrock-Wesselmann, dass ihr das Brücken bauen, das Vermitteln wichtig ist, dass sie bei Konflikten die streitenden Parteien an einen Tisch holt und nach tragfähigen Lösungen sucht. Sie fühlt sich allen Menschen sehr verbunden, lobte den Seniorenbeirat für sein politisches Engagement und will auch das neue „Jugendparlament“ nach Kräften fördern. Anne Rodenbrock-Wesselmann ist auf dem Hof Scheele in Werther aufgewachsen. Als junge Frau heiratete sie Gerd Wesselmann und zog mit ihm auf den Hof Rodenbrock in Halle-Eggeberg. Deshalb führt sie den Doppelnamen, an den sich die Haller längst gewöhnt haben. Sie lebt und arbeitet gern in Halle und für Halle und ist auch ein wenig stolz auf diese Stadt. Die Stadtführungen, die Gästen wie Einheimischen seit Anfang vorigen Jahres die Schönheiten und Schätze der Stadt näher bringen, bezeichnete die Bürgermeisterin als Erfolgsmodell. Jetzt hofft sie darauf, auch nach der Wahl am 7. Juni weiter erfolgreich für Halle wirken zu können.
|
 |  |
|  | |  |